Ansatz für "Hack" der Rabattberechnung

Hallo,
unser Vertrieb hat sich eine tolle neue Preisstruktur ausgedacht, die sich in Oxid so nicht abbilden lässt, aber natürlich gestern umgesetzt werden muss. :eek:

Jetzt suche ich den richtigen Ansatz, um die Rabattberechnung zu verbiegen:

Ich brauche individuelle verschiedene Preise pro Variante (läßt sich ja bereits prima zuordnen), die immer dann greifen, wenn ein bestimmter Warenkorbwert erreicht ist - und zwar [B]unabhängig [/B]davon, welche unterschiedlichen Produkte nun im Warenkorb sind.
(Im Standardfall berechnet Oxid den “Einkaufswert” nämlich immer nur für das entsprechende Produkt, das einem Rabatt zugeordnet ist…)

Weiß jemand, welche Funktion ich dafür verunstalten muss und in welcher Datei ich die finde?

Grüße
floko

[QUOTE=floko;40053]Hallo,
unser Vertrieb hat sich eine tolle neue Preisstruktur ausgedacht, die sich in Oxid so nicht abbilden lässt, aber natürlich gestern umgesetzt werden muss. :eek:

Jetzt suche ich den richtigen Ansatz, um die Rabattberechnung zu verbiegen:

Ich brauche individuelle verschiedene Preise pro Variante (läßt sich ja bereits prima zuordnen), die immer dann greifen, wenn ein bestimmter Warenkorbwert erreicht ist - und zwar [B]unabhängig [/B]davon, welche unterschiedlichen Produkte nun im Warenkorb sind.
(Im Standardfall berechnet Oxid den “Einkaufswert” nämlich immer nur für das entsprechende Produkt, das einem Rabatt zugeordnet ist…)

Weiß jemand, welche Funktion ich dafür verunstalten muss und in welcher Datei ich die finde?

Grüße
floko[/QUOTE]
Auf den ersten Blick würde ich das für ziemlich aussichtslos halten, bzw. sehr, sehr aufwändig…

OXID (und alle Shops, die ich sonst so kenne) haben halt eine artikelbezogene Preisgestaltung.

Was hier gefordert ist, hätte ja z.B. zur Folge, dass ein Artikel, der schon im Warenkorb ist, plötzlich einen anderen Preis hätte.

Ich wüsste nicht, wo ich da ansetzen sollte.

Das kommt dabei heraus, wenn ein Vertrieb vor sich hin onaniert, ohne auch nur einen Gedanken an die technische Realisierbarkeit zu verschwenden. :smiley:

Aargh. Sowas hatte ich befürchtet.

Was hier gefordert ist, hätte ja z.B. zur Folge, dass ein Artikel, der schon im Warenkorb ist, plötzlich einen anderen Preis hätte.

Genau, das ist der schlimmste Haken bei der Sache…

Danke für Deine Experteneinschätzung!

Das geht schon, ist aber ziemlich unrealistisch. Ich versteh das richtig: Wenn zb Waren im Wert von 200 € im Warenkorb liegen gibts auf alles 10% rabatt auch auf das was schon im Warenkorb ist? Das ist schon umsetzbar, siehe staffelpreise, aber das ganze warenkorbwertabhängig machen ist irgendwie mehr als “seltsam”.

[QUOTE=;40079]Wenn zb Waren im Wert von 200 € im Warenkorb liegen gibts auf alles 10% rabatt auch auf das was schon im Warenkorb ist?[/QUOTE]

Leider ist es komplizierter:
Jede Produktvariante hat quasi vier mögliche Preise. Welcher Preis schließlich in Rechnung gestellt wird, hängt vom Gesamtwert aller Artikel im Warenkorb ab. Dabei wird dann nicht ein Rabatt auf den gesamten Endpreis gerechnet (wie z.B. 10 % auf alles), sondern für jeden einzelnen Artikel im Warenkorb muss der nun zutreffende neue Preis berechnet werden.
Allerdings darf das dann nicht dazu führen, daß nach der Neukalkulation der Preise durch den nun veränderten (niedrigeren) Gesamtwert des Warenkorbs alle Einzelpreise wieder steigen.

[QUOTE=floko;40084]Leider ist es komplizierter:
Jede Produktvariante hat quasi vier mögliche Preise. Welcher Preis schließlich in Rechnung gestellt wird, hängt vom Gesamtwert aller Artikel im Warenkorb ab. Dabei wird dann nicht ein Rabatt auf den gesamten Endpreis gerechnet (wie z.B. 10 % auf alles), sondern für jeden einzelnen Artikel im Warenkorb muss der nun zutreffende neue Preis berechnet werden.
Allerdings darf das dann nicht dazu führen, daß nach der Neukalkulation der Preise durch den nun veränderten (niedrigeren) Gesamtwert des Warenkorbs alle Einzelpreise wieder steigen.[/QUOTE]
Irgendwie kann man das m.E: doch analog zu den Staffelpreisen lösen (bzw. die Staffelpreisfunktion etwas modifizieren)…

Die Bedingung für die Auswahl einer Staffel ist dann eben nicht die Menge eines Artikels, sondern der Wert des Warenkorbs.

Für den Warenkorb-Wert müsste man dann 2 Werte berechnen: einen mit den vollen Preisen, der dann für die Ermittlung der zu verwendenden Preisstaffel verwendet wird, und dann den wirklichen, der sich aufgrund der aktuellen Preise ergibt. .

Klingt logisch und genau nach dem, was wir brauchen.

Hast Du eine Idee, was ich dafür anpacken muss?

Nö…

OK, verstehe.
Hier ist in Anbetracht der Umstände Outsourcing angesagt. Ich werde dann mal ein paar Angebote einholen…

Danke nochmal!