Bestellbestätigung manuel vs. automatisch ... evtl. rechtliche Frage dazu

Moin Gemeinde :slight_smile:

Entschuldigt den Threadtitel … mir fiel grad nichts besseres ein :slight_smile:

Es geht um Folgendes:

Nach einem Gespräch mit “meinem” RA haben wir im bestehenden Shopsystem (Eigenentwicklung) seinerzeit eine manuelle Auslösung beinahe sämtlicher Emails implementiert. Insbesondere eine gesonderte Auftragsannahme musste nach dringendem Anraten Einzug halten.

Die Vorgehensweise ist derzeit also folgende:

  1. Kunde bestellt

  2. Shop versendet automatisch (einzige Ausnahme vom sonstigen manuellen Auslösen der Mails!) eine Bestelleingangsbestätigung, die eben NUR den Eingang der Bestellung bestätigt und darauf hinweist, dass es sich ausdrücklich NICHT um eine Auftragsannahme handelt (das war dem RA extrem wichtig!!)

  3. ich überprüfe die Bestellung

  4. ich löse eine Auftragsbestätigung aus, in dessen Zuge eine Rechnung generiert wird, die dem Kunden dann zusammen mit den AGB und der Widerrufsbelehrung (jeweils Anhang als PDF) als Mail zugesandt wird und in der dann auch die ausdrückliche Auftragsannahme erklärt wird. Erst in dieser Mail stehen dann eventuelle Zahlungsanweisungen bei Vorkassezahlung.

Unser RA hat mir dieses Vorgehen damals in’s Pflichtenheft geschrieben, um Problemen ala “Sie bieten im Shop einen Ferrari für 5 Euro an, bestätigen mir die Bestellung per Mail, ich habe bezahlt und will jetzt die verdammte Karre haben!” von vorn herein aus dem Weg zu gehen. Und ganz so blöd finde ich die Vorgehensweise ehrlich gesagt auch nicht :slight_smile:

Nun steht der Wechsel zu Oxid an und ich frage mich, wie ich dieses System mit den Bordmitteln am sinnvollsten umsetzen kann!

Soweit ich das bisher überblicke, löst der Bestellvorgang des Kunden einen Automatismus aus, der ihm eine Mail zukommen lässt, die ihm zum einen die Bestellung bestätigt und ihm aber auch sofort Zahlungsinformationen zukommen lässt (was sich ja im Template ändern lassen würde, keine Frage).

Die nächste Mail, die der Kunde bekommt, ist ja dann schon (die händisch ausgelöste) Versandbenachrichtigung.

Ist das soweit korrekt oder habe ich irgendwo einen Zwischenschritt / Konfigurationsschalter übersehen oder einfach noch nicht entdeckt?

Wie handhabt ihr das im täglichen Alltag mit euren Shops und deren Mails?

Danke euch :slight_smile:

[Nachtrag]

Was mir auch ein Bonus wäre, den meine Kunden sehr zu schätzen wissen: eine Mail, die den Eingang ihrer Vorkassezahlung mitteilt. Muss nicht sein, wäre aber schön, es beibehalten zu können.

Shopversion: CE 4.8.7

hi … wir haben das folgendermaßen gelöst:
bestellbestätigung zu empfangsbestätigung umbenannt … mit dazugehörigen rechtstexten und den rest erledigt die wawi
aber ich könnte mir vorstellen dass man die versandbestätigung ebenfalls umbenennen kann zb auf bestellbestätigung in der du den kunden auch über den erfolgten versand informierst…

lg

Ich denke, so werde ich das auch (erstmal) machen.

Für die Bestellbestätigung habe ich mir grad einen Content angelegt, in dem klargestellt wird, dass es ausdrücklich keine Auftragsannahme ist und den in die Mail eingebunden.

Die Idee mit der “vergewaltigten” Versandbestätigung ist auch gut :slight_smile:

Danke dir :slight_smile:

das mit dem erhalt des “angebots” ist usus. selbst wenn du im laden bei lidl, aldi,… einkaufst, machst DU ein angebot, das angenommen oder abgelehnt (selten bis garnicht) werden kann. die machen nur eine warenpräsentation.

Hallo Volker,

so dachte ich auch und so hätte ich es auch gern :slight_smile:

Scheint aber nicht immer ganz so easy zu sein. Anfechten können wir immer, klar … aber wollen wir den Stress dann im Ernstfall auch? Vom Shitstorm auf Facebook dann mal ganz zu schweigen.

Da verklausuliere ich doch lieber Mailtexte … die liest ohnehin keiner wirklich. :smiley: