[B]Nachnahme [/B]ist zwar ein Auslaufmodell, aber noch mag ich mich nicht dazu durchdringen, sie á priori [B]nicht [/B]im Shop anzubieten.
Leider bekomme ich das Teil nicht in den Griff. Ich möchte, dass [B]IMMER[/B] - unabhängig vom Mehrwertsteuersatz der Ware 7,50 Euro Nachnahmegebühr (6,30 Euro netto zzgl. 19% MWSt = 1,20 Euro) erhoben werden.
Bisher hab’ ich’s nicht hinbekommen: Wenn ein 19%-Artikel im Korb liegt, rechnet das Nachnahme-Modul auch 19% MWSt auf die 6,30 Euro auf. Sobald aber ein 7%-Artikel im Korb liegt, wird auch auf die Nachnahme nur 7% MWSt erhoben.
Das kann doch wohl nicht im Sinn des Fiskus sein? Oder irre ich mich?
Ich habe folgende Mehrwertsteuer-Einstellungen in den Stammdaten:
[B]19%[/B] Standard-MwSt.-Satz für alle Artikel
[B]NEIN![/B] Artikelpreise netto eingeben (zuzüglich MwSt.)
[B]NEIN![/B] Nettopreise im Shop anzeigen (B2B)
[U]Berechnung der MwSt. für Nebenleistungen:[/U]
[B]JA![/B] MwSt. ausgehend vom größten Nettowert berechnen
[B]NEIN![/B] MwSt. anteilig berechnen
[B](Eigentlich ist hier BEIDES falsch! Aber es ist nicht möglich, die Auswahlkästchen beide leer zu lassen!)[/B]
[B]NEIN![/B] Im Warenkorb und in der Rechnung die Versandkosten als Nettobetrag und Mehrwertsteuer anstatt als Bruttobetrag anzeigen
[B]NEIN![/B] Versandkosten als Nettopreise eingeben (zuzüglich MwSt.)
[B]JA![/B] Die in den Zahlungsarten-Gebühren enthaltene Mehrwertsteuer im Warenkorb und in der Rechnung anzeigen
[B]JA![/B] Zahlungsarten-Gebühren als Nettopreise eingeben (zuzüglich MwSt.)
Irre ich mich jetzt mit der Annahme, dass [B]beides falsch[/B] sei?
Irre ich mit dem Gedanken, dass die Nachnahmegebühr ein fester Betrag ist, der [B]immer denselben Mehrwertsteuersatz[/B] beinhaltet?
Oder irre ich mich damit, dass es nicht möglich ist, [B]beide Kästchen leer zu lassen[/B]?
(Über die Nutzeroberfläche geht es zumindest nicht. Natürlich könnte man in die Datenbank eingreifen und dort beide Felder auf “false” setzen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Sinn der Oxid-Entwickler ist.)
in Deutschland wird für Nebenleistungen wie zB Versandkosten der MwSt.-Satz angesetzt, der dem überwiegenden Teil der Hauptleistung entspricht.
Wenn du möchtest,das Die Bruttoversandkosten immer 7 € bleiben, könntest du die Option “Versandkosten als Nettopreise eingeben (zuzüglich MwSt.)” deaktivieren und die Versandkosten brutto hinterlegen, dann bleibt der Bruttobetrag immer bestehen und MwSt. und Nettobetrag werden entsprechend zurückgerechnet.
[QUOTE=nickname;142638]…in Deutschland wird für Nebenleistungen wie zB Versandkosten der MwSt.-Satz angesetzt, der dem überwiegenden Teil der Hauptleistung entspricht…[/QUOTE]
Ah! Das wusste ich nicht.
Ich dachte, der Fiskus bedenkt Alles und Jedes mit einem festen MwSt.-Satz. Wieder etwas dazu gelernt! Herzlichen Dank für die Aufklärung.
Bisher betrieb ich keinen Versand sondern bot nur Dienstleistungen an. Dafür gab es solcher Art Nebenleistungen ja nicht. Bei eigenen Bestellungen wähle ich grundsätzlich nicht “Nachnahme”. Aber ob es mir dabei aufgefallen wäre, wage ich auch noch zu bezweifeln. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich als Amazon-Prime-Mitglied fast nur Bestellungen aufgab, bei denen auch keine Versandkosten anfielen.