ein Kunde hat nun ein etwas speziellen Wunsch, und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie man ihn umsetzen kann, aber vielleicht übersehe ich auch nur etwas.
Der Kunde möchte gerne im Artikel selbst die Versandkosten angeben können, sowie für jeden weiteren Artikel.
z.B. Artikel XYZ 6,90 € jeder weitere Artikel davon 2,50 €
z.B. Artikel MMM 5,80 € jeder weitere Artikel davon 3,00 €
Lässt sich sowas IRGENDWIE auch über die reguläre Versankostenregel-Verwaltung realisieren, oder gibt es möglicherweise doch schon eine Erweiterung für etwas ähnliches?
theoretisch ja. Du lieferst für so ein komplexes Problem sehr wenig Infos.
ist es wirklich so, dass günstigere Artikel höherer Versandkosten haben?
wie oft sollen die Versandkosten berechnet werden? (10 x beide Artkel = 55 Euro Versandkosten)
wieviele Artikel werden in den Shop eingestellt?
B2B oder B2C
ein Lieferland oder mehrere? Bei mehreren gelten überall die gleichen Versandkosten oder erfasst er dann noch je Artikel für jedes Land die Versandkosten?
Ich hätte da noch mehr, aber reicht mal für den Anfang.
Die Preise neben meinen Beispielen waren Versandkosten, keine Artikelpreise. Aber das kann auch zutreffen, dass günstigere Artikel höhere Versandkosten haben, da die Versandkosten anhand der Artikelgröße festgemacht werden.
Die Berechnung soll wie folgt laufen:
Es wird immer vom ersten Bestellten Artikel der 1. Versandkostenbetrag (alternativ, falls das in der Umsetzung nicht möglich ist, der höchste Betrag) und dann der jeweilige weitere Betrag gezogen. Das heißt:
Artikel 1 im Warenkorb = normaler eingegebener Versandkosten Betrag (zb. XYZ = 6,90 €)
Artikel 2 im Warenkorb = 2. Eingegebener Versandkostenbetrag DIESES Artikels (z.b. MMM = 3,00 €)
Artikel 3 im Warenkorb = 2. Eingegebener Versandkostenbetrag DIESES Artikels (z.B. HHH = 2,50 €)
[B]Wenn ein Kunde von einem Artikel gleich 2 Stück kauft:[/B]
Dann werden auch beide Versandkostenbeträge gezogen 1. + 2.
[B]Wenn ein Kunde von einem Artikel gleich 3 Stück kauft:[/B]
Dann werden drei Versandkostenbeträge gezogen der erste Grundbetrag und der 2. Je weiterer Artikel
Es gibt ca. 140 Artikel im Shop, können aber noch mehr werden.
B2C
Es gibt 3 Lieferzonen: Deutschland, EU Zoll, International Europa, alle mit unterschiedlichen Versandkosten.
Du kannst ja jeder Versankostenregel Artikel und Kategorien zuordnen. Damit sollte es theoretisch möglich sein Dein Problem ohne Module zu lösen. Die Erfassung der Versandkosten würde dann allerdings nicht beim Artikel erfolgen. Ich glaube mit z. B. 100 Regeln und alle für 3 Lieferzonen wird es etwas schwierig.
Ich denke da führt kein Weg an einem Modul vorbei, bei welchem man auch gleich noch das Thema Datenpflege mit einfliessen lassen kann.
Mir fallen aber ehrlich gesagt keine Artikel in diesem Preissegment ein, bei welchen eine solche Lösung Sinn macht und vom Kunden akzeptiert wird. In diesem Fall, dies ist nicht mal irronisch gemeint, könntest Du auch die Frage in die Runde werfen “Wie kann ich meinen Kunden von dieser Idee abringen?”.
[QUOTE=DIATOM;126894]
Die Berechnung soll wie folgt laufen:
Es wird immer vom ersten Bestellten Artikel der 1. Versandkostenbetrag (alternativ, falls das in der Umsetzung nicht möglich ist, der höchste Betrag) und dann der jeweilige weitere Betrag gezogen.[/QUOTE]
Vom ersten bestellten Artikel würde ja heißen dass die Versandkosten von der Reihenfolge im WK abhängen, das ist ja wenig sinnvoll. Wenn du Versandgruppen A, B und C hast, dann kannst du die Regeln in dieser Reihenfolge machen:
A: Regel weitere Artikel, pro Artikel, weitere Regeln ja
B: Regel weitere Artikel, pro Artikel, weitere Regeln ja
C: Regel weitere Artikel, pro Artikel, weitere Regeln ja
A: Regel Basispreis, pro WK, weitere Regeln nein (höchster Basispreis)
B: Regel Basispreis, pro WK, weitere Regeln nein (nächstniedriger Basispreis)
C: Regel Basispreis, pro WK, weitere Regeln nein (nächstniedriger Basispreis)
Menge jeweils 0-99999, Artikel jeweils zugeordnet. Der Basispreis ist der Preis für den ersten Artikel minus dem Preis für weitere Artikel. So wird immer der höchste Basispreis für den ersten Artikel und für weitere Artikel jeweils der 2. Preis gezogen.
So kannst du theoretisch auch 100 Gruppen für 100 Artikel machen, nur wird da keiner mehr durchblicken.