Moin Shopbetreiberkollegen 
Mich würde mal eure Denke zu Folgendem interessieren:
die DHL streikt und für uns, die nicht unerheblich darauf angewiesen sind, dass der Kunde ein ungetrübtes Shoppingerlebnis erfährt, stellt das mitunter ein Problem dar, das es zu lösen gilt.
Vorweg: mein Dienstleister in diesen Belangen ist Hermes - und allen gängigen Meinungen (Vorurteilen?) zum Trotz, bin ich seit Jahren mit denen durchaus zufrieden. Insofern betrifft mich der DHL-Streik zumindest als Anbieter nicht.
Aber als Kunde! Und das gerade gewaltig, weil ich auf ein nicht ganz unwichtiges Paket warte.
Was bringt mich nun zu meiner Frage? Ich habe in den letzten Tagen so einiges online gekauft und bis auf die ärgerliche Ausnahme haben alle eine Alternativzustellung mit Hermes & Co. angeboten. Teils mit Aufpreis, teils ohne. Teils auf Nachfrage, teils ohne. Nur der größte der Anbieter versendet stur mit DHL.
Wie macht ihr das derzeit? Lasst ihr eure Kunden auch in’s offene Messer laufen (polemisch, ich weis - aber im Grunde isses ja so) oder habt ihr Alternativen aufgetan?
Danke euch 
bei DHL liegt nach unseren Erfahrungen die Lieferzeit derzeit bei 2 bis 3 Tagen innerhalb D (sonst 1 bis 2 Tage). Sehe also hier kein Problem.
Kritischer ist es bei der Deutschen Post (Kleinsendungen versenden wir als Brief mit Einschreiben).
Hier sind viele Sendungen nach 14 Tagen noch nicht zugestellt! Aber von Seiten der Kunden wird dies auch noch verständnisvoll hingenommen.
Um übermäßigen Nachfragen vorzubeugen haben wir in den Versandbestätigungsmails einen Hinweis eingebaut und einen Link zu
Ich habe gestern mit einem Freund gesprochen, der Lieferfahrer bei der DHL ist - meine Pakete als Versender würden, so ich sie denn mit DHL versenden würde, im Moment gar nicht bearbeitet, geschweige denn zugestellt werden. Unser zuständiges Verteilzentrum wird komplett bestreikt, sodass sich dort die Pakete buchstäblich stapeln (und zwar so, dass DHL auf dem Betriebsgelände Zelte zur Zwischenlagerung aufstellen musste).
Ich habe gerade einige Anbieter abtelefoniert und nachgefragt, ob sie mir zu den sonst üblichen DHL-Lieferungen eine Alternative anbieten können: das scheint ein echtes Problem zu sein (hätte ich gar nicht gedacht). Die großen sind natürlich durch den Workflow eingeschränkt (Softwareanbindung an DHL - kann ich voll und ganz nachvollziehen) … und einige haben mir gesagt, sie würden gern Hermes, DPD & Co. anbieten, können es aber nicht, weil die derzeit keine Neukunden aufnehmen.
Das wirft natürlich ein ganz anderes Licht auf die Situation und veranlasst mich als Versender zumindest mal dazu, über mögliche Alternativen meinerseits nachzudenken - wenn Hermes mal streikt, habe ich ja dasselbe Problem.
Zwar nicht mein Shop, sondern Kundenshop, seit 2 Wochen werden Amazon-Bestellungen nur noch über Hermes verschickt, die Differenz zu DB Groß- u. Maxibrief trägt die Kundin aus eigener Tasche. Bei Ebay und OXID hat der Kunde die Auswahl zwischen DP und mit Aufpreis Hermes.
International geht alles wie gehabt mit DP. Der Mitarbeiter im Postshop hier hat gesagt, dass Auslandseinschreiben von der Express-Abteilung bearbeitet werden und die nicht bestreikt wird. Er sortiert die Auslandsbriefe auch direkt in die Express-Kiste dazu.
Paketversender haben kein so großes Problem, Paketdienste gibt es wie Sand am Meer. Große Probleme haben die, die primär Kleinteile mit Groß- u. Maxibriefen versenden, oder DP Warensendung nutzen. Für Briefsendungen gibt es leider keine vernünftige Alternative.
Ich mache seit letzter Woche nur noch mit DPD, nachdem ich unzählige Kundenbeschwerden wegen DHL hatte. Manche Pakete liegen allen ernstes seit 3 Wochen im Depot und werden nicht ausgeliefert.
DHL hat schon Waren im 4-stelligen Betrag von mir und ich komme nicht ran. Die Kunden fordern Ersatzlieferungen. Das heißt für mich doppelt Arbeit, doppelte Kosten und das Risiko, dass der ein oder andere Kunde einfach beide Pakete hält und sich dann tot stellt. Im Prinzip ist die Nachlieferung ja eine ungeprüfte Sendung per Rechnung.
Die Krönung der Dreistigkeit ist aber, dass DHL auf meine Anfrage hin, volle Kosten berechnet, sogar das Rücksendeporto, wenn der Kunde nach 3-4 Wochen die Annahme verweigert. Ein Streik wäre höhere Gewalt.
Da war es bei mir vorbei…seit 11 Jahren zahle ich an dem wohl teuersten Paketdienst (im Vergleich zu Hermes, GLS, DPD) meine Rechnungen und werde dann noch bestraft, weil die sich nicht einig werden.
Bei uns kam heute ein externer Dienstleister vorbei, der wohl von DHL beauftragt wurde die Post einzusammeln. Sicher bin ich mir aber nicht, da wir keine gemeinsame Sprache gefunden haben, in der wir uns hätten verständigen können.
Unsere Kunden und Partner berichten, dass die Post immer in so kleinen Schüben alle paar Tage ankommt.
hier wird alles, briefe und auch paketpost, sowohl abgeholt als auch zugestellt, liegt aber daran, daß die postleute keine gehaltseinbußen wollen und drum nicht mit streiken.
wer per DHL beliefert werden will, bekommt DHL
ansonsten stand und steht bei mir eh DPD als vorauswahl an 1. stelle
Hi,
ich versende weiterhin stur mit DHL, langsam kommen die regionalen Auswirkungen aber auch hier an.
Was ich weiterhin nicht verstehe ist, warum DHL bestreikt wird, wenn dort selbst in den neuen Gesellschaften 50% mehr als bei Hermes gezahlt wird. Fairer Wettbewerb ist das nicht. Viel besser wäre wenn es bei Hermes branchenübliche / höhere Löhne gäbe und dafür bei Hermes gestreikt wird. Dann wäre DHL nicht genötigt an der Personalkostenschraube zu drehen, da alle ein höheres Lohnniveau hätten und der Anteil Lohnkosten bei allen Paketdiensten vergleichbar wäre.
cya
Mein Kumpel hat also nicht übertrieben: Börnicke ist das Verteilzentrum, das für mich zustädnig ist.