Klarna: mehrfach die selbe Artikelnummer in einer Bestellung

Hallo,

Wenn es Artikel mit Auswahllisten gibt, kann es vorkommen, dass im Warenkorb mehrere Artikel mit derselben Artikelnummer und unterschiedlichen Auswahlen liegen.

Lt. Anleitung verweigert aber Klarna Bestellungen mit mehrfach gleicher Artikelnummer.

Wenn ich es richtig verstehe, würde dann Klarna einen Fehler bringen.

Habt ihr auch schon mal den Fall gehabt und kann man das fixen?

Gruß
Thoni

Ich würde als erstes beim Anbieter des Moduls fragen.
Wenn jemand so ein Problem hatte, wird er es am wahrscheinlichsten wissen.

Was ich aber spontan im Code gefunden habe, spricht dafür, dass die Artikelnummer nicht mal zu den Pflichtangaben zählt und somit gar nicht übertragen werden muss. Ggf wäre das Problem damit schon gelöst, aber das müsste erst der Anbieter bzw vieleicht sogar Klarna selbst bestätigen.

Ich habe sie mal angeschrieben.
Wenn eine Antwort kommt, schreibe ich wieder.

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Hier ist die Antwort des technischen Supports von Klarna:

Wenn ein Händler mehrdeutige Artikelnummern verwendet, kann das Klarna Modul in der aktuellen Version nicht genutzt werden.
Das hängt damit zusammen, dass wir für alle Order Management Prozesse bei Klarna die Artikelnummer wiederum als eindeutigen Schlüssel verwenden.
Auswahllisten in OXID sind ein semi-professionelles Feature…. Normalerweise sollte man richtige Varianten verwenden, so dass jeder Artikel eine eigenständige Artikelnummer erhalten kann. Auswahllisten sind lediglich eine Vereinfachung für kleinere Händler.
Große Händler hätten sofort ein Problem in der eigenen Logistik, wenn nicht jeder Artikel eine eindeutige Artikelnummer besitzt.
Allerdings habe ich es gerade einmal in einem unserer Demoshops durchgespielt. Tatsächlich gibt es keine Fehlermeldung und die Bestellung wird auch an Klarna korrekt übertragen.
Probleme wird der Händler u.U. erst bekommen, wenn er nachträglich über die Klarna API z.B. aus einem ERP wie pixi heraus, entsprechende Teil-Stornos oder Teil-Aktivierungen veranlassen möchte. Auch bei Retouren könnte es knallen.
Daher: Verwendung nur auf eigene Gefahr – oder wenn die nachgelagerten Prozesse eh nur von Hand gebucht werden, z.B. über das Klarna Merchant Portal.

Ich hoffe, dass Ihnen die Antwort helfen konnte. Weiterhin ein gutes Geschäft!

Wir bieten im B2B-Segment Aktionen an, bei denen 12 Produkte mit je 10 Geschmacksrichtungen auszuwählen sind.
Wir überlegen jetzt, ob wir 10 hoch 12 Artikel für die Aktionen anlegen.

Ich erspare mir weitere Kommentare und hoffe, ihr arbeitet nicht mit diesem “semi-professionelles Feature”.

Gruß
Thoni

PS: Beitrag kann Reste von Ironie enthalten

ich glaube, das wäre nicht 10 hoch 12, aber bei semi-professionell musste ich auch schmunzeln :smiley:

Im Code des Moduls sehe ich, dass die Artikelnummer eh durch md5() verschleiert wird. Ich behaupte mal, dass man in den betroffenen Code-Stellen die Artikelnummer durch oxID des BasketItems oder OrderArticles ersetzen kann, ich habe nur kein Klarna Konto zu Testen.

Ich habe noch eine Nachricht bekommen:
Klarna unterstützt seit diesem Jahr kein B2B mehr.

In einem Artikel 12 Auswahllisten mit je 10 Einträgen ist vielleicht nicht 10 hoch 12, aber immer noch zu viel, um alle Möglichkeiten als einzelne Artikel anzulegen.

Aber Auswahllisten können doch problemlos in Varianten umgewandelt werden? https://docs.oxid-esales.com/eshop/de/6.2/einrichtung/artikel/registerkarte-varianten.html

In der Doku zu Auswahllisten steht auch ein ziemlich eindeutiger Hinweis: https://docs.oxid-esales.com/eshop/de/6.2/einrichtung/auswahllisten/auswahllisten.html

Aber wenn B2B eh nicht mehr unterstützt werden soll…

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Das verstehe ich nicht ganz.

Beispiel:

Aktionspaket 3 Dosen zum Sparpreis
Art.-Nr: 123456

  1. Auswahlliste: Schoko , Vanille , Erdbeer
  2. Auswahlliste: Schoko , Vanille , Erdbeer
  3. Auswahlliste: Schoko , Vanille , Erdbeer

Das sind für mich 27 Variationen = 27 Artikel?

Wir haben auch schon mal 12 “Dosen” in 10 Geschmäckern. Das alles problemlos in Varianten umwandeln übersteigt meinen Shutdown-Kopf.

Viele Grüße
Thoni

Passt auf euch auf und bleibt gesund

Jetzt komme ich nicht mehr hinterher :smiley:

Kannst Du bitte anhand realer Beispiele zeigen, was Du grad versuchst? Vielleicht kannst Du auch mal einen Link schicken, damit man sich das etwas plastischer vorstellen kann.

Es ist eine vereinfachte Umsetzung von Produktsets, bei denen der Kunde seine Produkte selbst konfigurieren kann.
z.b. “Kiste Wein” als Set-Kopf und man darf sich aus 3 verschiedenen Sorten 2 Flaschen aussuchen kann.
Würde man das in OXID mit Varianten abbilden, müsste man für jede Auswahlmöglichkeit (von denen es 3^2 gibt) jeweils eine Variante anlegen:
A + A
A + B
A + C
B + A
B + B
B + C
C + A
C + B
C + C
Bei 3 Flaschen wären es 3^3, also 27 Varianten.
Bei 12 Auswahllisten mit je 10 Varianten wären das dann tatsächlich 10^12, da hatte mein Gehirn vor 2 Wochen wohl einen Aussetzer :open_mouth:

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Okay. Und wenn die Auswahllisten schon da sind, können diese ja unter dem Variantenvater mittels der drei Pünktelein als Variante übernommen werden, oder?

ja, aber wenn man nicht gerade auf dem schnellsten Supercomputer der Welt hostet, wären die Ladezeiten bei 10^12 Artikeln so hoch, dass es per Testament geregelt werden müsste, wer von den Urenkeln die Bestellung im finalen Schritt abschließen darf.

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