Versandkosten werden manchmal falsch berechnet

Um es vorweg zu nehmen, ich habe schon herausgefunden, warum die Berechnung von Versandkosten manchmal falsch ist, nur eine geschickte Lösung habe ich noch nicht gefunden.

Grob gesagt: Beim Checkout werden alle Versandarten durchlaufen und für jede Versandart wird geschaut, ob es eine Versandkostenregel gibt, die greift. Wenn eine Regel greift, wird die entsprechende Versandart zur Auswahl angezeigt und die einzelnen Gebühren der passenden Versandkostenregeln summiert.

Also als Beispiel: Versandart Standard (Länder und Zahlungsarten entsprechend eingetragen) und Versandkostenregeln Pakete bis 10kg und Pakete bis 31,5 kg.
Die Einstellung liefert jetzt je nach Gewicht der Bestellung entweder das eine oder andere, je nach dem, wie schwer die Bestellung ist. Liegt das Gewicht über 31,5 kg erscheint die Meldung, dass für die Bestellung keine Versandart definiert ist (oder so ähnlich).
Soweit so gut.
Jetzt soll es aber noch eine Regel geben, die ab 500,- EUR Bestellwert eine Versicherungsgebühr hinzufügt. Funktioniert bis 31,5kg auch wunderbar, aber bei größeren Gewichten schleicht sich der Fehler ein! Jetzt gibt es nämlich eine Regel (>500€) die greift und damit wird - weil nichts anderes geht - nur die Versicherungsgebühr als Versandkosten angezeigt.

Problem bekannt? Lösung?

Mein Ansatz wäre ja der Versandkostenregel noch die Info mitzugeben, ob die Regel für den Versand relevant ist und nur dann die Versandart zuzulassen, wenn mindestens eine relevante Versandkostenregel dabei war. Aber bevor ich das Rad neu erfinde - vielleicht hat ja schon jemand eine Lösung für das Problem.

Hi, welches Problem?
Die technische Seite sieht doch ok aus, es werden alle Regeln korrekt gegriffen.
Aktuell scheint ja am unklarsten zu sein, was du über 31,5kg überhaupt berechnet haben möchtest.
Bei Versandkostenregeln sind 2 Einschränkungen, also unter 31,5kg und über 500€ aktuell nicht konfigurierbar.
B2C wäre die Belastung mit Versicherungskosten aus rechtlicher Sicht mMn fragwürdig.
cya

Über 31,5kg kann nichts versendet werden. Ok, ja, im Prinzip irgendwie schon, aber wir tun mal so als ob.
Jetzt kann ich aber keine Regel angeben, die sagt: über 31,5kg kein Versand möglich. Anders gesagt: eigentlich greifen über 31,5kg keine Versandkosten, sondern eher Zusatzkosten.
Wie weit das rechtlich korrekt ist, lassen wir mal dahin gestellt - ich muss es ja trotzdem im System abbilden können.

Hi,
eine “NICHT” Regel gibt es nicht, das müsste man wohl programmieren lassen, dann bin ich aber raus.
Also DHL z.B. nimmt bei mir beliebig viele Pakete bis 31,5kg entgegen. Dann musst du entscheiden, ob du je Paket (ab 31,6kg, ab 63.1kg, …) Regeln hinterlegt oder einfach bei den Großbestellungen die Mehrkosten selber trägst. Kunden für große Bestellungen zu bestrafen muss man schon wollen, auch wenn es theoretisch ja korrket ist.
Deiner Logik folgende müsstest du auch noch Volumen hinterlegen, da wenn es mehrere Artikel sind und die über die Abmessungen von 120x60x60 cm hinausgehen ja auch 2 Pakete gepackt werden müssen (Sperrgut mal ausgeklammert).
cya

Ja, das Problem ist tatsächlich, dass Internationale Sendungen mit mehr Gewicht auch leicht mal in den vierstelligen Bereich gehen, was die Versandkosten angeht, deshalb muss das abgefangen werden :}

Das kann schon zu erheblichen Problemen führen. Ich habe folgendes Problem. Kunde aus China bestellt ein 50kg Paket. Eigentlich sollte es so sein, dass über 30kg einfach eine Meldung kommt, dass eine Bestellung nicht möglich ist und die Frachtkosten individuell berechnet werden müssen. Der Shop berechnet ja bis 30kg je kg einen Aufpreis und wenn ich diese 20kg x 5€ zahlen müsste wäre der Verlust verschmerzbar. tatsächlich sind wir dann aber statt bei 140€ DHL plötzlich bei 800€ Fracht. Der Kunde kann aber seine Bestellung tätigen und bekommt eine Bestätigungsmail in der die Zusatzkosten für Exportpapiere und Versicherung als DHL Versandkosten angegeben werden. Rechtlich ist es so, dass eine Bestellung erst zustande kommt, wen ich dem Kunden diese Bestätige, aber Dank Paypal Checkout zahlt der Kunde nun meist direkt im Checkout und ich muss dann kompliziert stornieren und zurück überweisen. Eigentlich müsste es also eine “Grundversandregel” geben und dann Zusatzregeln. Wenn keine GVR gefunden wird, greifen auch keine Zusatzregeln. Ist das schwer zu realisieren? Bin kein Programmierer, aber ich denke das könnte nicht nur ich gebrauchen. Wer international versendet kennt das sicher.

Dafür musst Optionen gegeneinander ausschließen können. Oxd selbst kann das nicht, es gibt aber Module.

Danke. Kannst Du ein Modul empfehlen. ich finde da Nichts. :frowning: