Lohnt sich OXID noch?

Hallo,

in einem meiner Projekte steht zur Debatte, ob ein Shop mit OXID oder doch ein anderes Shopsystem verwendet werden soll.

Auf den ersten Blick wirkt da Forum recht ruhig und nicht besonders aktiv. Das System selbst läuft, auch wenn es ein paar Schwierigkeiten beim Aufsetzen gab. Die Dokumentation wirkt veraltet und unzureichend.

Ist diese Einschätzung nur aus meinem OXID-Anfängerdasein entstanden oder ist da etwas dran?

LG

kennst Du ?

Autsch ^^

danke, hat sich damit wohl erledigt

Das gilt nicht für Testzwecke oder bei Staging Systeme. Und für kleine Shops ist die Umstellung der Lizenz mehr eine Registrierungs- als eine Zahlungspflicht. So hat das OXID mehrfach kommuniziert und ist auch meine Erfahrung.

Ich finde die Betrachtung leider etwas einseitig. Ja, die Preisforderungen stehen im Raum. OXID hat jedoch auch kommuniziert, dass sich Shopbetreiber melden sollen. Dann werden die Konditionen individuell vereinbart. Unter Umständen kann das auch heißen, dass auf die Forderung verzichtet wird.

Welche Shopalternativen gibt es denn, die ebenbürtig sind und auch mittelfristig weiterhin kostenfrei sind? Betrachtet dabei bitte auch den nötigen Migrationsaufwand.

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hallo, und welcher schiette sollte mache für eine Kleine Shop ?

Damit kannst du dich an [email protected] wenden.

Auch ich halte die Betrachtungen für einseitig, insbesondere unter der gewählten Beitragsüberschrift. Schliesslich wird mit Onlineshops Geld verdient - teils sehr wenig, andererseits werden aber sehr sehr große Umsätze mit Hilfe der Software gemacht, die es bis vor einiger Zeit für Umme gab.

Ich hole mal das alte Auto-Beispiel raus:
Unter einer Open-Source-Lizenz sorgten viele Leute, die nicht zwangsläufig zum Hersteller gehörten im optimalen Fall dafür, dass dieser Trabbi mit dem Verbrauch eines Kleinwagens, der Schönheit eines Cadillac, der Unangreifbarkeit eines Panzers, dem Ladevermögen eines Vierzigtonners und der Geschwindigkeit eines Formel1-Wagens ausgestattet waren.

Die Erfahrung im Open-Source-Bereich belegt, dass nicht jeder Fahrzeuginhaber versteht, dass er einen eigenen Beitrag leisten kann; wir reden hier tatsächlich von maximal 2-3 Prozent Contributions über alle Open-Source-Systeme hinweg.

Als Hersteller kann man dieses Phänomen auf der einen Seite begreifen, wenn man sich genügend mit der Materie beschäftigt und all seine Kraft hineinsteckt, die Bestrebungen der Menschen, die mit dem Projekt arbeiten zu verstärken. Oder man stellt sich eben hin und jammert, dass 98% nicht geholfen haben.

Dementsprechend wird eine unternehmerische Entscheidung getroffen, mit der man sich als Teilnehmer des Ökosystems einseitig identifizieren kann, der man aber auch reinen Gewissens nachsagen kann, dass ein komplettes System, eine ganze Philosophie, verraten wurde.

Dann muss man aber auch damit leben, dass künftig weniger Leute den Trabbi besteigen, dass man selbst den Spoiler und den zweiten Auspuff bauen muss und dass irgendjemand wissen muss, wie man den Vergaser aufbohrt ohne die Maschine kaputt zu machen - oder man kauft sich dieses fehlende interne Wissen eben teuer ein.

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Meinst damit GPL? Dem würde ich zustimmen. Deswegen ist hier auch nichts mehr los.
Dazu beigetragen haben auch solche Schlagzeilen " August 2022 OXID eShop macht Community Edition kostenpflichtig" (Quelle: https://www.internetworld.de/shop-technologien/shopsoftware/oxid-eshop-community-edition-kostenpflichtig-2790272.html)